32. „Nur Phyllis Furumoto weiht Meister ein“ und das Loslassen dieser Vorstellung
Meister geben ihr Recht auf, neue Meister einzuweihen – Phyllis Furumoto schafft in Friedrichsdorf Klarheit
1982 wissen alle, dass sie Meister einweihen können, doch es wird beschlossen, dass Phyllis Furumoto die Einzige sein soll, die dies tut.
1986 weihen einige Meister selbst Meister ein, manche entwickeln ihre eigene Form. Andere fragen Phyllis nach der Einweihung von Meistern.
Während die Gemeinschaft wächst und sich verzweigt, entsteht der Eindruck, Phyllis behaupte, als Einzige die Macht zu haben, Meister einzuweihen. Dieses Missverständnis muss sie korrigieren. Zudem sieht sie Meister, die bereit sind, neue Generationen einzuweihen. 1988 findet die Konferenz in Friedrichsdorf statt.
Ich gebe euch das zurück und sage euch: Jeder Meister hat das Recht, Meister einzuweihen.
Es entsteht eine Kontroverse. Viele Meister möchten, dass sie ihre ausschliessliche Rolle fortsetzt. Sie sind wütend, weil Phyllis eine Macht „weggibt“, die sie von Anfang an nicht besass.
Schüler in die Meisterschaft zu führen, bedeutet eine beträchtliche Verpflichtung und Verantwortung.
Als Meister solltest du niemanden um Erlaubnis bitten müssen, einen Meister einzuweihen. Wenn du nicht meisterlich genug bist, dies selbstständig zu tun, solltest du es nicht tun.
Der Ruf nach einem „Ausbildungsprogramm“ wird laut. Phyllis kann dem nicht entsprechen.
Du wirst darin ausgebildet, den ersten und zweiten Grad einzuweihen. Wenn du einen Meister einweihen willst, sollst du zehn Jahre warten. Wenn du das nicht kannst, übernimmst du es auf eigene Verantwortung. Ich werde also nicht hier sein und dir sagen, wie du es tun sollst.
