33. Meisterausbildung
Reife entfaltet sich
Kritik entsteht, weil Phyllis Furumoto keine Ausbildung zur Einweihung von Meistern anbietet. Dann, im Jahr 2005:
Ich musste es tun. Die Stimme des Meisterkörpers sprach durch diese Frauen, und ich musste irgendwie darauf reagieren.
Seitdem bietet Phyllis regelmässig ihre Unterstützung an. Die zentralen Entscheidungen bleiben bei den Meistern. Sie lernen lediglich, Kandidaten einzuschätzen, einige Techniken und die Meistereinweihung. Dies hat sich bewährt, weil die Meister den Kandidaten erlauben, in ihrem eigenen Tempo zu reifen.
Oft wissen wir, wer wir sind, und haben grossartige Vorstellungen. Doch wenn du weisst, wer du nicht bist, weisst du, dass du ein Meister bist, weil du deine Grenzen kennst.
Dasselbe gilt für die Meistergemeinschaft. Je klarer sie sich über ihre Grenzen wird, desto klarer sind auch die Menschen, die Meister werden möchten.
Ende der 1990er-Jahre hatte Phyllis aufgehört, Meister einzuweihen, weil Meister ihren Lebensunterhalt nicht mehr mit Seminaren bestreiten konnten. Inzwischen hat sie wieder damit begonnen, weil Kandidaten aus Gründen ihres eigenen spirituellen Wachstums kommen und immer mehr Menschen darin ihre Berufung sehen.
Diese Veränderung zeigt die Reife unserer Praxis.
