44. Usui Reiki im Vergleich zu Takata Reiki und „Reiki-Politik“

Das Chaos der Jugendphase – unser gegenwärtiger Entwicklungsstand

Ich kenne ihre Systeme nicht, ich kenne die Unterschiede nicht; deshalb habe ich keine Ahnung und sehe persönlich keine Unvereinbarkeit.

Auf die Kritik an der Verwendung des Begriffs „Meister“ angesprochen, ordnet Phyllis Furumoto ihr Wissen in die Tradition des „Usui Shiki Ryoho unter dieser Übertragungslinie“ ein. Zwar bezeichnet man sich in Japan nicht selbst als „Meister“, doch Hawayo Takata verwendete diesen Begriff, um den Status von Usui und Hayashi im Westen respektvoll zu vermitteln. Ebenso prägten die ursprünglichen 22 Meister den Begriff „Grossmeisterin“ für Phyllis Furumoto.

…für mich ist das keine Politik, weil wir nicht über gesellschaftliches Verhalten sprechen. Wir sprechen über die Ausgestaltung einer spirituellen Praxis, und das hat eine völlig andere Bedeutung.

Als vergleichbares Beispiel sind im Buddhismus viele Schulen entstanden. Im Kern beziehen sie sich auf die ursprüngliche Lehre und dasselbe Ziel, doch ihre Wege zur Erleuchtung unterscheiden sich. Es wird akzeptiert, wenn ein Schüler von einer Schule zu einer anderen wechselt, weil die nötige Reife vorhanden ist. Reiki muss sich angesichts seiner vergleichsweise kurzen Geschichte erst noch vollständig dahin entwickeln.

Ich würde mir wünschen, dass Reiki sich so entwickelt, denn dann gibt es keinen Wettbewerb, kein Richtig oder Falsch, sondern nur verschiedene Formen und Methoden, um dieselbe Beziehung zu Reiki, der universellen Lebensenergie, zu erlangen.