63. Vermächtnis

Die Person, welche die Flammen anfachte

Phyllis Furumoto hofft, ihr Vermächtnis werde darin bestehen, die Reiki-Gemeinschaft zu einer höheren Ausdrucksform ihrer selbst geführt zu haben. Vergleichbar mit dem menschlichen Wachstum von der Geburt bis zum Erwachsensein fordert Reiki uns alle zum nächsten Reifungsschritt auf: Versöhnung.

Versöhnung nicht um ihrer selbst willen, sondern als Sprungbrett zur nächsten Entwicklungsstufe dieser Praxis – und ich meine die Praxis weltweit.

Dies unterstützt Reikis Ruf, der Menschheit bei ihrer politischen, spirituellen oder geistigen Entwicklung zu dienen. Wie in Ameisenkolonien ist die Zusammenarbeit zwischen Menschen für diesen Prozess entscheidend. Menschen besitzen viele Gaben, verfangen sich jedoch häufig in der Frage nach „richtig oder falsch“. Das Paradox unserer Selbstgerechtigkeit zeigt sich in der einfachen Reiki-Praxis, wenn zwei Menschen im selben Moment völlig gegensätzliche Erfahrungen machen.

Beide Wahrheiten gleichzeitig und gleichwertig zu halten … wenn wir das annehmen und unser Leben danach führen könnten, würde dies unsere eigene und die weltweite Gemeinschaft verändern.

Reiki – von seiner Entdeckung in Japan über die Weitergabe an eine Frau, die es in die ganze Welt trug und zugleich das in Japan verbliebene Reiki zu neuem Aufleben herausforderte – ist gereift und hat eine Dynamik geschaffen, die uns in die Zukunft führt.

Ich möchte als die Person in Erinnerung bleiben, die dies erkannte und die Flammen anfachte.