14. Tokio → Berlin → Tokio | Ein Deutscher reimportiert japanische Heilkunst

Kopfschmerzen führen Arjava zu Reiki, doch sein Weg verläuft alles andere als geradlinig. Er fliegt nach Berlin, um eine japanische Heilmethode zu lernen und nach Japan zurückzubringen. Das Herz wird berührt, große Fragen füllen den Geist.

Traditionelle Heiler prägten Arjavas Erziehung. 1988 führten starke Kopfschmerzen den skeptischen Arjava zu seiner ersten Reiki-Sitzung. Obwohl er unbeeindruckt war, blieb seine Neugier bestehen – seine Seele war berührt.

1991, während er mit seiner Frau eine gut besuchte Sprachschule in Japan leitete, rief ihn sein Bruder Raj aus Deutschland an und drängte ihn, Reiki zu lernen. Arjava folgte dem Impuls und flog von Japan nach Berlin, um eine japanische Heilkunst zu erlernen und nach Japan zu bringen. Ironisch, aber schicksalshaft, richtig.

In Berlin absolvierte Arjava innerhalb weniger Tage die Reiki-Stufen 1 und 2 sowie die Lehrerausbildung. Zurück in Japan initiierte er Chetna, die sofort die Schwachstellen im System erkannte. Ihre Reaktion weckte erste Zweifel in Arjava und veranlasste ihn, die Wurzeln von Reiki zu erforschen.

Wenn deine Seele einmal berührt wurde, kannst du es nicht vergessen.