14. Vergebung; die Umstände verstehen
Sich selbst vergeben, Aufstellungsarbeit und unwiderruflicher Schaden
Mir selbst zu vergeben, dass ich ein Mensch bin, war eines meiner ersten Themen …
… an einen Punkt zu gelangen, an dem ich vergeben konnte, war wirklich ein grosses Stück Arbeit.
Die Erforschung der Konstellationen zwischen Usui, Hayashi, Takata und Furumoto zeigte eine menschliche Seite, die es ermöglichte, Erwartungen an „Vollkommenheit“ loszulassen.
… es war mein grosses Paradox, meine Grossmutter als die Frau zu sehen, die sie meines Wissens war, und sie zugleich als Enkelin und Reiki-Meisterin zu erleben; zu wissen, dass sie nicht vollkommen war, und dennoch zu hören, wie vollkommen sie für alle anderen gewesen sein soll.
Bei manchen Menschen kann eine Wiedergutmachung richtig sein; unter anderen Umständen kann es angemessen sein, die Dinge ruhen zu lassen.
Das Geschenk, anzunehmen, wer wir damals als Menschen waren, und beide Seiten der Medaille verstehen zu können … ist an sich eine Form der Versöhnung und muss die andere Person nicht einbeziehen.
Wenn zwischen zwei Menschen unwiderruflicher Schaden entstanden ist, wie in der Beziehung zwischen Phyllis Furumoto und ihrem damaligen Ehemann, ist die Annahme der gegenseitigen Verletzlichkeit Teil der Heilung.
