19. Junge Meisterin und Wandel der Wahrnehmung

Opfer versus Kapitän des eigenen Schiffes, Klassentreffen und Versöhnung

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Als noch junge Meisterin lernt Phyllis Furumoto, was es bedeutet, „in der Wahrnehmung eingeschränkt“ zu sein: Sie hat ein verzerrtes Bild von sich selbst und der Welt.

Meine Reiki-Praxis hatte mich zu mir selbst zurückgeführt … zu dem Wissen um meine Stärke, meinen Charakter und darum, dass wir unsere eigene Welt erschaffen … Ich bin auf der anderen Seite angekommen; für mich ist die Welt ein freundlicher Ort.

Später löst eine Begegnungsgruppe in den Nachkriegsjahren des Vietnamkriegs eine weitere Erkenntnis aus.

… der erste Schimmer davon, wie es ist, sich auf einem Weg zu befinden, statt ein ‚Opfer‘ des Lebens zu sein.

Der Wandel der Wahrnehmung wird durch den Besuch der drei Frauen nach Phyllis’ Krebsdiagnose veranschaulicht. Sie helfen ihr, ihre eigene Kindheitsgeschichte neu zu schreiben und zu erkennen, dass andere Menschen sich um sie sorgten, unabhängig davon, ob sie diese Zuwendung erwiderte.

In ihrer Jugend hatte sie sich als japanische Aussenseiterin gesehen. Beim 40-jährigen Klassentreffen erhält dieses Bild eine neue Dimension, als ein ehemaliger Mitschüler sagt: „Mir ist nie aufgefallen, dass du Japanerin bist.“

… Es ist ein fortlaufender Prozess. Doch die Erfahrungen ermöglichten mir, ein stärkerer Mensch zu werden und mit Widrigkeiten umgehen zu können, ohne mich als Opfer zu fühlen. Das war für mich eine wirklich wertvolle Lektion in meinem Leben.